Stuped v0.5.1 — Mini-Map, Globale Suche, Automatisches Neuladen und mehr
Seit der ersten Veröffentlichung vor fünf Tagen hat Stuped vier weitere Versionen bekommen. Hier ist eine Übersicht, was sich in v0.3.0 bis v0.5.1 getan hat.
v0.3.0 — Mini-Map, Zuletzt geöffnete Dateien, Dotfiles
Die größte Neuerung ist die Mini-Map: Eine verkleinerte Übersicht des gesamten Dokuments sitzt am rechten Rand des Editors. Klicken oder ziehen genügt, um an jede Stelle zu springen. Umschalten mit ⌘⇧M.
Ein Popup für zuletzt geöffnete Dateien (⌘R) funktioniert wie eine Command Palette: Es zeigt offene Tabs sortiert nach Aktualität sowie den macOS-Dateiverlauf. Tippen zum Filtern, Pfeiltasten zur Navigation, Enter oder Klick zum Öffnen. Ein erneutes ⌘R bei geöffnetem Popup rückt die Auswahl eine Zeile weiter.
Mit ⌘⇧H lassen sich jetzt Dotfiles in der Seitenleiste ein- und ausblenden — praktisch, wenn man .env, .gitignore oder .claude/ sehen möchte, ohne dass sie den Baum dauerhaft unübersichtlich machen. Die Einstellung bleibt über Neustarts erhalten.
v0.4.0 — Globale Suche und Automatisches Neuladen
Die globale Dateisuche (⌘⇧F) durchsucht alle Dateien im geöffneten Ordner — nach Name, Inhalt oder beidem. Ergebnisse enthalten Dateiname, relativen Pfad und eine Vorschau der Trefferzeile mit Zeilennummer. Navigation mit Pfeiltasten, Öffnen mit Enter, Schließen mit Escape. Ein Filterpräfix (ext:swift zum Beispiel) schränkt die Ergebnisse nach Dateierweiterung ein.
Automatisches Neuladen bedeutet: Schreibt ein anderer Prozess in eine geöffnete, unveränderte Datei, übernimmt Stuped die Änderung sofort. Tabs mit ungespeicherten Änderungen bleiben unangetastet.
v0.5.0 — Erscheinungsbild, Vollbild, Ansichtsoptionen
Der Erscheinungsbild-Override im Ansicht-Menü lässt Stuped auf Hell oder Dunkel festlegen — oder der Systemeinstellung folgen. Die Wahl gilt nur für die App und bleibt über Neustarts erhalten.
Der grüne Zoom-Button öffnet jetzt den nativen macOS-Vollbildmodus. Im Dunkelmodus erhält der Editor einen reinen schwarzen Hintergrund.
Ein neues Ansichtsoptionen-Menü in der Toolbar (das Schieberegler-Symbol) bündelt Zeilenumbruch, Mini-Map, Dotfiles anzeigen, Im Dateibaum anzeigen, Zuletzt geöffnete Dateien und Dateisuche in einem Dropdown. Im Dateibaum anzeigen (⌘⇧J) klappt die Seitenleiste zur Position der aktiven Datei auf — auch über das Tab-Kontextmenü erreichbar. Die Ansichts-Kurzbefehle Cmd+1/2/3 schalten zwischen Bearbeiten, Geteilt und Vorschau um.
Das globale Suchfenster ist jetzt ein natives, größenveränderbares NSPanel mit Titelleiste, Schließen-Button, Drag-to-Resize und Positionsgedächtnis. Ergebnisse und Vorschau sind durch eine verschiebbare Trennleiste getrennt.
Der Dateibaum nutzt jetzt Lazy Loading — nur aufgeklappte Verzeichnisse werden gescannt, was den Start bei großen Projekten deutlich beschleunigt.
v0.5.1 — Fehlerbehebungen
Ein Klick auf einen Ordner in der Seitenleiste klappt ihn jetzt korrekt auf oder zu, statt einen sinnlosen Editor-Tab für das Verzeichnis zu öffnen. Markdown- und geteilte Vorschau funktionieren nach dem Wechsel zu Dateien in Unterordnern wieder — die gebündelte Mermaid-Bibliothek hängt nicht mehr von blockiertem Datei-URL-Zugriff ab.
Der Release-CI baut jetzt auf macos-26 mit Xcode 26.4; die App selbst erfordert weiterhin macOS 15 oder neuer.
Herunterladen
Auf der Stuped-Produktseite oder direkt v0.5.2 auf GitHub herunterladen.