Unterlumen — Wege, es zu installieren
Bisher hieß Unterlumen zu installieren: ein Terminal öffnen, macOS sagen, dass es einer heruntergeladenen Datei trauen soll, -desktop-install ausführen und drei Fragen beantworten. ffmpeg und exiftool musstest du selbst besorgen. Für mich passt das, aber nicht für jemanden, der einfach seine Fotos ansehen will. Deshalb probiere ich mit den Versionen 0.14.0 bis 0.14.2 mehrere Wege aus, es zu installieren. Es sind Experimente: Ich will sehen, welche davon genutzt werden und woran es hakt.
Laden und doppelklicken
Jedes Release enthält jetzt Unterlumen.dmg — eine App für Macs mit Apple Silicon und Intel, die du auf „Programme“ ziehst — und Unterlumen-Setup.exe für Windows, das für deinen Benutzer installiert, ohne Administratorrechte, mit Eintrag im Startmenü und Deinstallation. Beide sind nicht mit einem kostenpflichtigen Entwickler-Account signiert, deshalb fragt macOS einmal nach „Dennoch öffnen“ und Windows einmal nach „Trotzdem ausführen“. Ob dieser eine Klick Leute abschreckt, gehört zum Experiment.
Eine Zeile im Terminal
Für alle, die eine eingefügte Zeile nicht schreckt:
curl -fsSL https://huepattl.de/unterlumen/install | sh
unter macOS und Linux, und unter Windows in PowerShell:
irm https://huepattl.de/unterlumen/install.ps1 | iex
Das Skript lädt das neueste Release, prüft es gegen die Prüfsummen des Releases, installiert ffmpeg, exiftool und cwebp — mit Homebrew, apt, dnf, pacman oder winget oder direkt von ihren Herstellern — und öffnet die App. Es gibt keine Warnung wegzuklicken, und dieselbe Zeile noch einmal ist das Update.
Einrichten in der App
Egal auf welchem Weg: Unterlumen fragt beim ersten Start auf einer Einrichtungsseite nach deinem Fotoordner, statt im Terminal. Fehlen Hilfsprogramme, holt Install the missing ones sie aus der App heraus. Wo die installierte App nach einem Ordner fragt, öffnet sie den Ordnerdialog deines Systems, der dein NAS und deine externen Laufwerke kennt.
Auf einem NAS
In einem Container lief Unterlumen schon länger. Was fehlte, war ein Weg dorthin, ohne Docker zu kennen. Eine neue Seite fragt, welches NAS du hast — Synology, QNAP, TrueNAS, Unraid, Portainer oder schlichtes Docker —, wo deine Fotos liegen, wem sie gehören und welchen Port du willst, und schreibt die compose.yml und die Schritte für dieses NAS. Alles passiert in deinem Browser; nichts wird verschickt. Der Container behält seine Bibliotheken jetzt in einem Volume, sie überstehen also ein Update.
Mit Portainer geht es kürzer: Trag https://huepattl.de/unterlumen/portainer.json unter Settings → App Templates ein, und Unterlumen steht unter den Vorlagen.
Die Schritte für die einzelnen NAS habe ich nach deren Dokumentation geschrieben und das Ergebnis mit Docker, Podman und Portainer getestet, aber nicht auf jedem dieser Systeme. Wenn ein Schritt nicht zu dem passt, was du siehst, sag mir Bescheid.
Beides zugleich
So nutze ich es selbst: Unterlumen auf dem NAS, damit die Fotos auf dem Handy da sind, und auf meinem Rechner, wo ich aussortiere und veröffentliche. Beide zeigen denselben Fotoordner. Jede Installation führt ihren eigenen Katalog, aber Ziele und Galerien werden über einen Ordner .unterlumen-shared im Fotoordner geteilt, ich kann also von beiden aus veröffentlichen. Bisher brauchte das auf beiden Seiten dieselbe Kommandozeilen-Option. Jetzt teilt das NAS in seinen Settings, und der Rechner — ein Mac, ein Windows-PC oder Linux, mit dem Fotoordner als Netzlaufwerk — findet die geteilten Galerien, sobald du diesen Ordner wählst.
Welcher Weg?
Der Installationsteil der Produktseite stellt die drei Fälle nebeneinander — ein Rechner, ein NAS, beides zugleich — und listet die Schritte für jedes System. Der Weg von Hand, die Binärdatei und -desktop-install, funktioniert weiter wie bisher.
Schreib mir auf GitHub, welchen Weg du genommen hast und wo es hängen geblieben ist.